Elternbrief Herbst und Weihnachten

Fischen, den 22. Dezember 2021

Liebe Eltern,

nun geht das Jahr 2021 zu Ende und die ersten vier Monate dieses Kindergarten- und Hortjahres sind mit vielen Begegnungen, Gesprächen und Aktionen angefüllt worden. Im September begrüßten wir einige neue Familien und Ihre Kinder im Kindergarten. Die Kinder konnten sich in Begleitung eines Elternteils rasch hier beheimatet fühlen.

Aus anderen Kindergartenkindern wurden Schul- und Hortkinder. Durch die Pandemie mussten wir einen Raum eigens für die Hortkinder ausweisen. Unser Hortangebot wurde dadurch für die Familien noch attraktiver. Die Kinder und Erzieher wuchsen schnell zu einer dynamischen und konstruktiven Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zusammen.

Am 26. September fand die Bundestagswahl im Haus statt. Das bedeutete für uns sehr viel Vor- und Nacharbeiten, weil wir ja die Coronaregeln und den Datenschutz beachten mussten. Um am Montag wieder Kinder empfangen zu können, kam in den Nachtstunden unsere Reinigungsfirma. Ende September wurde dann Frau Paskarbeit in den Vorruhestand verabschiedet (Was ein Mensch so ganz still und nebenbei macht, das bemerkt man besonders, wenn er nicht mehr da ist). Es gab einige Erkrankungsfälle bei Mitarbeitern und Kindern, dadurch kamen Frau Peischer und Frau Stöhr tagesweise als Aushilfen zu uns.

Die Elternbeiratswahl führten wir online durch. In der Schule fand ein Erfahrungsaustausch aller Hortmitarbeiterinnen mit den Lehrkräften der Gemeinde PählFischen statt.

Im November wurden natürlich Laternen gebastelt, der Umzug musste dann aber wieder am Vormittag und ohne Eltern durchgeführt werden. Wir waren froh über das wolkenverhangene und graue Wetter, so sah man trotz der frühen Tageszeit doch das Licht der Kerzen. Sophia Sirch machte es möglich und kam mit einem Pferd und als St. Martin gekleidet. Sie als Eltern versuchten wir über einige Fotos ein wenig teilnehmen zu lassen. Am Namenstag „Elisabeth“ verteilten wir Rosen an die Familien. Frau Peischer half nun an 5 Tagen pro Woche bei uns aus, worüber sich die knappe Personalsituation des Oktobers wieder sehr entspannen konnte. Frau Lautenbacher bekam Besuch von Ihrer Lehrkraft.  Dabei wurde sie in einer Alltagssituation des Kindergartens beobachtet und nach einem ausführlichen Reflexionsgespräch auch benotet. Die Kinder waren gut angekommen und es entwickelte sich eine fröhliche Lebensgemeinschaft zwischen allen großen und kleinen Mitgliedern der Kindergartengruppe.

Mit der Geschichte eines großen und eines kleinen Hirten und ihren Schafen führten wir die Kinder im Dezember durch die Adventszeit und bereiteten auf das Weihnachtsfest vor. Wir besorgten uns extra große Erzählfiguren um, anhand eines wachsenden Bodenbildes, die Weihnachtsgeschichte erlebbar zu machen (Es liegt noch immer zentral in unserem großen Gruppenzimmer, und mit farbigen Tüchern und vielen Naturmaterialien wird täglich daran weiter gestaltet). Wir bastelten selbst unseren Adventskranz, und die vier Kerzen erstrahlten in unserer täglichen Adventsrunde. Die „Goldene Nuß“ entschied jeden Morgen darüber, welches Kind ein Päckchen von unserem selbstgebastelten Adventskalender mitnehmen durfte. Dazu gab es dann auch immer eine Geschichte, die gemütlich mit allen Familienmitgliedern zu Hause gelesen werden konnte (Wir hoffen, dass sie Ihnen gefallen hat). Die Kinder bastelten eifrig Weihnachtsgeschenke und -karten für ihre Eltern. Der Nikolaus konnte zum zweiten Mal nicht ins Haus komme. Wir ließen uns aber nicht unterkriegen und planten eine Nikolausbegegnung in ganz neuer Weise. Zufällig begegneten wir ihm auf einem „Ausflug“ als er aus der Fisch’ner Kirche kam. Für jeden hatte er ein Päckchen dabei und er kannte jedes Kind sogar beim Namen. Sie sangen dafür ein paar Lieder und freuten sich riesig. Diesen Nikolausbesuch werden die Kinder wohl nie vergessen!
Bei den Mitgliedern des Fördervereins dürfen wir uns über den Inhalt der Säckchen bedanken! Der Förderverein brachte uns auch wieder einen herrlichen Tannenbaum und wir schmückten ihn mit vielen selbst gebastelten Weihnachtsbaumanhängern.

Was eigentlich als Weihnachtsaktion mit den Eltern geplant war fand diese Woche nur mit den Kindern statt. Wir machten uns auf den Weg zu einem weit entfernten Nadelbaum, um dort Geschenke für die wildlebenden Tiere abzulegen. Frau Belz und ihre Mädels bereiteten uns eine wunderbare Strecke mit neun Stationen vor. An jeder Station wurde ein Stück eines Bilderbuches vorgelesen, und am Ende wartete ein Tannenbaum mit einem selbstgestalteten „Kripperl“ auf uns. Vielen herzlichen Dank an Sie! Obwohl es ausgerechnet an diesem Tag grimmig kalt war, wurde es ein wunderbares Erlebnis für Groß und Klein. Alle Kinder hatten so viele Leckerbissen für die Tiere dabei, dass wir gleich unseren Leiterwagen mitnehmen mussten. Der war zwar schwer zu ziehen, aber mit gemeinsamen Kräften haben wir es geschafft! Die Krippe hat uns Familie Belz zur Verfügung gestellt und die Hortkinder bauten sie bei uns im kleinen Gartenhäuschen auf. Die Bilder sollten noch einige Tage entlang der Strecke hängen bleiben, dadurch könnten Sie auch noch einen Spaziergang zu „unserem Weihnachtsbaum der Tiere“ unternehmen.

Am Mittwoch war das vorläufige Ende der Hirtenerzählung im Haus gekommen. Maria und Josef suchten ein Nachtquartier und das Kind wurde im Stall bei Ochs und Esel geboren. Die Hirten waren nun also gleichzeitig mit dem großen Stern beim Stall angekommen. Nach der langen Adventszeit war es Weihnachten geworden! Wir werden nun Teile des Bodenbildes im Fenster der Garderobe aufbauen. So können sich alle Spaziergänger an unserem „Kripperl“ erfreuen.

Am Donnerstag fand das Christkind, nach so viel Vorbereitungen und Warten, den Weg in den Kindergarten. Durch die geöffneten Fenster konnte es für Kindergarten und Hort viele neue Spielsachen bringen. (Wie gut, dass wir noch immer so viel Lüften!) Der Förderverein hat wie in jedem Jahr einen Großteil der Geschenke finanziert, der Rest konnte aus dem Kindergartenbudget bezahlt werden.

Im Dezember kam Frau Peischer an vier Tagen pro Woche. Wir bedanken uns für ihren Einsatz.  Frau Stöhr wird in unser Team wechseln und ab Januar bei uns ganztags arbeiten. Frau Weber musste wieder Stunden reduzieren und auch Frau Andrä wird ab Januar nur noch einmal pro Woche kommen. Wir sind personell dann wieder ganz gut aufgestellt.

Viele Dinge sind derzeit unmöglich und müssen derzeit neu gedacht werden –

das birgt aber auch viele positive Erlebnisse in sich!

Nun wünschen wir Ihnen allen frohe Weihnachtstage und ein gesegnetes neues Jahr 2022

Ihr Erzieherteam aus der Kindertagesstätte St. Elisabeth