Taminga Zeitung November

Liebe Familien, heute schickt Euch „Taminga“ – unser Maskottchen – wieder seine Taminga Zeitung

Endlich sind wieder alle da
Nach den Herbstferien geht`s jetzt wieder weiter. In den Schulferien haben mich weniger Kinder besucht, aber es war recht lustig. Wir waren viel im Garten, wenn es nicht geregnet hat. Das Beste war der dicke Blätterteppich, den uns der Wind geschenkt hat. Das hat geraschelt. Keiner konnte mehr leise schleichen.
Auch schon vor den Ferien haben wir ganz deutlich den Herbst gespürt. Die ersten Blätter haben sich gefärbt. Plötzlich war der Wind kalt und alle holten sich ihre warmen Jacken. Viele Kinder haben schon Matschhosen dabei, dann können sie auch rutschen, wenn noch Wassertropfen auf der Rutsche sind.

Herbstliche Aktionen
Ich hab was Seltsames entdeckt: Die Kinder haben die Blätter, die die Bäume abgeworfen haben, aufgesammelt. Und wie sie sich gefreut haben, wenn sie so ein gelbes, rot-gesprenkeltes oder gelb-braunes Blatt gefunden haben. Was wollen sie denn damit? Ich hab aufgepasst: Die Kinder legten die Blätter in dicke Kataloge und in eine Presse. Nach einigen Tagen holten sie sie wieder raus und – ich kann`s kaum glauben: Die Blätter waren ganz flach und glatt und sehr trocken. Die Kinder mussten sie sehr vorsichtig anfassen. Damit bastelten Buben und Mädchen dann einen Blätterigel. Wenn ihr genau schaut, seht ihr die Igel an den Fenstern. Die Kinder haben das Haus schön mit den Igeln geschmückt, damit ihr auch von draußen sehen könnt, dass sie den Herbst entdeckt haben.
Das Bilderbuch „Mumpelchen will auch zum Fest“ erzählte uns von einem besonderen Herbstblätterfest.
Herbst – das heißt auch, dass sich manche Tiere einen Winterschlaf-Platz suchen. z.B. die Igel. Die Kinder redeten über die Igel, über den Winterschlaf, und sie bauten aus Holz, mit einer echten Bohrmaschine, ein Igelhaus nach einem Bauplan. Ein Bild vom Igelhaus seht ihr am Fenster, wenn ihr bei uns vorbei geht. Das Igelhaus ist so gemütlich, weil die Kinder es auch noch mit Blättern gefüllt und zugedeckt haben. Am Liebsten würde ich mich da hinein kuscheln. Eines müssen die Kinder jetzt beachten: Der Igel, der vielleicht einzieht, der braucht Ruhe. Die Kinder lassen den Bereich hinter dem Gartenhaus als ruhige Ecke.

Eine Erinnerung für zu Hause – genau arbeiten
Jedes Kind durfte ein Igelhaus aus Papier falten, mit gepressten Blättern bekleben und das Bild mit nach Hause nehmen. Das Falten war nicht so einfach: Das quadratische Papier zum „Kopftuch“ falten, aufmachen, drehen und noch einmal. Das muss genau „Ecke auf Ecke“ sein. Aufmachen, dann die 4 Ecken genau zur Mitte falten = „Briefumschlag“. Auf der Vorderseite einen Eingang aufzeichnen und ausschneiden, das fertige Igelhaus auf ein Blatt Papier kleben. Fertig

Fürs Gedächtnis
Anscheinend gefällt der Igel den Kindern gut. Sie lernten noch ein Gedicht vom Igel, sie hörten die Geschichte „der kleine Igel Pieks“.
Mit Musik geht alles leichter!!! und spielten diese Geschichte mit Orff-Instrumenten. Die Kinder lieben die Instrumente. Immer wieder spielen die Erzieherinnen mit ihnen Klanggeschichten und die Kinder suchen sich immer wieder ein anderes Instrument aus. Das mit dem Abwechseln geht schon ganz gut. Auch das Igelgedicht begleiten die Kinder musikalisch. Jetzt können sie es schon auswendig. Nur die Erzieherinnen haben noch den Zettel dabei – aber nur zur Sicherheit – glaube ich.

Iiiii – das ist stachelig: Eine Spielidee
Habt ihr schon ein Fühlmemory zu Hause? Das könnt ihr ganz leicht selber herstellen: Sucht z.B. 2 Kastanien, 2 Walnüsse, 2 Haselnüsse, 2 Bucheckern, 2 Steinchen, 2 stachelige Kastanienhüllen, usw. Es können auch kleine Spielsachen, Haushaltsgegenstände usw. sein. Legt alles in ein Säckchen und mischt es gut. Zum Spielbeginn wird ein Ding auf den Tisch gelegt. Der erste Spieler greift „blind“ in das Säckchen und holt das passende 2. Teil dazu. Ein bisschen Geduld braucht ihr da schon – und Fingerspitzengefühl. Hat der Spieler/die Spielerin das passende gefunden, holt er das nächste Ding heraus. Das muss dann der/die Nächste finden. So geht es weiter, bis das Säckchen leer ist. Ihr könnt immer wieder neue Sachen ins Säckchen legen. Viel Spaß !!!

Viel Spaß hatten die Kinder auch bei der Igelball-Massage. Jeweils ein Kind massierte mit dem Igelball das andere Kind. Manchmal war es kitzlig – aber es war Wellnes pur

Iiii – meine Hände werden batzig!!!
Stellt Euch vor: die Laternen werden schon vorbereitet. Die Papiere sind zugeschnitten, jetzt dürfen die Kinder sie verzieren. Ich bin neugierig. Schon wieder brauchen die Kinder Herbstblätter – aber frische. Sie streichen sie auf der Rückseite mit Farbe an und drücken das farbige Blatt auf das leuchtend gelbe oder orange Laternenpapier. (Manche mögen es nicht so gern, wenn die Hände voll Farbe werden.) Sie nehmen das Blatt wieder weg und es ist doch noch auf dem Papier, als farbiger Abdruck. Das schaut toll aus. Ich freu mich schon, wenn die Laternen fertig sind. Der Laternenbügel wird eine besondere Überraschung! Sie werden im Dunklen super leuchten und batzige Hände kann man waschen!

Wie schmeckt der Herbst?
Nach Kürbissuppe und die schmeckt sehr, sehr gut. Der Topf war leer, die gerösteten Brotwürfelchen waren aufgegessen – So gut war`s. Der Kürbis kam von unserem Kürbisgesicht, gekocht hatte eine Erzieherin.
Am Vortag hatten die Kinder mit einer Erzieherin einen großen Kürbis ausgehöhlt und ihm ein gruseliges Gesicht geschnitzt. Er begrüßt jetzt alle Ankömmlinge mit seinem Grinsen von der Kräuterschnecke aus. Passt gut auf, aber er tut euch nichts.

Geborgenheit ist wichtig.
Wir alle wollen beschützt sein, uns sicher fühlen. Die Erzieherinnen betrachteten mit den Kindern ein Schutzengelbild. Sie sprachen darüber, dass Gott auf uns aufpasst und uns seine „Boten“ als unsere behütenden Begleiter mitgibt. Bei dieser Meditation durfte jedes Kind sein Bild schön schmücken. Anschließend nahmen die Kinder das Bild mit nach Hause um ihm daheim einen schönen Platz zu geben.
Auch im Kindergarten hat es einen schönen Platz bekommen: Neben dem neuen Kreuz. Aber lasst mich das von Anfang an erzählen.

Das neue Kreuz
Für unseren Gruppenraum im 1. Stock haben wir ein neues Kreuz aus Ecuador bekommen. Die Kinder erkannten auf der Abbildung viele Menschen und die Erde. Die vielen Menschen waren “Mama“ und Papa“, ganz nah beim Jesus. Pfarrer Bestele besuchte uns, schaute mit den Kindern das Kreuz an und machte auf das Kreuz drei Kreuze mit Weihwasser. Dann erhielt das Kreuz seinen Platz, an dem es alle gut sehen können.

Namenstag unserer Kita
Am 19. November feiern wir unseren Namenstag „St. Elisabeth“. Wir werden aus dem Leben der hl. Elisabeth hören und schon jetzt bereiten wir ein passendes Geschenk für die Familien vor. Lasst euch überraschen.

Vor der Schule = Vorschule?
Ich glaube schon. Auch die jüngeren Kinder (Waschbärengruppe) lernen immer was Neues dazu, das brauchen sie später auch in der Schule. Das Sortieren z.B. da müssen sie den Namen kennen, die Farbe, die Form … Bei den älteren Kindern (Giraffengruppe) sind die Aufgaben schon ein bisschen schwieriger. Aber die Kinder sind auch schon älter. Arbeitsblätter – die bearbeiten die älteren Kinder und heften sie im Portfolio ab. Konzentration und Aufmerksamkeit sind bei Waschbären und Giraffen notwendig. Mal kürzer, mal länger. Wenn sie das frühzeitig lernen, kommen sie besser durch im Dschungel unserer Welt. Übrigens auch zu Hause, beim Mithelfen, Tisch decken, aufräumen, Bücher anschauen, bauen, spielen…

„Mit Freude lernt es sich leichter“

Liebe Familien! Hier schreibe ich euch einige Fingerspiele und das Igelgedicht auf, damit ihr auch lernt, was die Kita-Kinder schon können.

Bunte Blätter (Fingerspiel)
Bunte Blätter fallen vom Baum,
schweben sacht, man hört sie kaum.
Plötzlich trägt der Wind sie fort, wirbelt sie von Ort zu Ort.
Wie sie flattern, wie sie fliegen, sinken und am Boden liegen.

Ein kleiner Igel (Gedicht)
Ein kleiner Igel schaut in den Spiegel,
da sträuben sich die Stacheln,
da muss der Igel lachen.
Oh, Igel, oh!
Da kommt die kleine Igelfrau und fragt:
„Was ist das für`n Radau?
Schluss mit dem Malheur,
du gehst jetzt zum Friseur!
Da zieht der Igel ein Gesicht und spricht:
„Nein, nein, das mach ich nicht.
Da gehe ich nicht hin, ich bleibe, wie ich bin!“

Kastanienlied (-spruch)
In dem grünen Stachelhaus sitzt das Kugelkind,
Plips! Die Tür springt auf.
Plups! Es hüpft heraus:
und rollt und rollt und rollt und rollt davon geschwind!

Was ist los im Hort?
Unsere Hortkinder müssen jetzt Corona-bedingt leider getrennt von den Kindergartenkindern in den Garten. Das schmeckt ihnen nicht so – verständlich. Dafür entdecken sie neue faszinierende Spiele – eine schwierige Kugelbahn zum selber konstruieren, Balancespiele, Spiele zum Muster gestalten …. das gefällt ihnen auch und überbrückt die Zeit im Haus sehr gut.

Super: Zwei Kinder kommen noch dazu. Wir begrüßen sie mit einem Trommelwirbel.

Wichtig:

Corona und Kita:
Martinsfeier: Die Kinder feiern mit den Erzieherinnen an einem Vormittag der Martinswoche. Wir spielen mit allen Kindern die Legende nach und singen im Freien auch unsere schönsten Martinslieder. Im Haus haben wir Kerzen und Laternenstäbe für alle Kinder. Wer möchte, kann für die kleineren Kinder aber auch gerne die elektrische Beleuchtung mitgeben. Die Erzieherinnen müssen sie dann desinfizieren und dann können wir sie benutzen.

Elterngespräche
Alle Eltern können jetzt anrufen und einen Termin für ein Gespräch über den Stand der Entwicklung der eigenen Kinder im Kindergarten vereinbaren. Die Gespräche werden telefonisch geführt.

 

Wenn Ihr das alles gelesen und Euch gemerkt habt, dann wart Ihr sehr fleißig und aufmerksam.
Liebe Grüße und herzlichen Dank
sagen Euch Euer
Taminga
und alle Erzieherinnen und Praktikantinnen